Wildtiere

Schlangen
Nachdem schon einmal eine Schlange unterhalb des Monte Capanne vor mir abgehauen ist, habe ich mich besonders gefreut, dass sich dieses Exemplar bereitwillig fotografieren ließ, nachdem sie vorher unseren Wanderweg gekreuzt hatte. Vielen Dank an Christophe Berney, der zu meinem Foto schreibt:
„Bei Ihrer Schlange handelt es sich um eine gelbgrüne Zornnatter Hierophis viridiflavus (auch: Coluber viridiflavus). Habe selber einige Exemplare dieser ungiftigen Art am Monte Capanne beobachten können. Sie ist dort recht häufig im Unterschied zur giftigen Aspisviper Vipera aspis.“ So herum ist es uns auch lieber 🙂

Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus) beim Sonnen auf einem Felsen in der Nähe der Madonna del Monte, oberhalb Marciana.

Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus)  beim Sonnen auf einem Felsen in der Nähe der Madonna del Monte, oberhalb Marciana.

Tipps zur Vermeidung einer Begegnung:
  • Tragen Sie festes Schuhwerk und Wandersocken.
  • Bleiben Sie auf den Wanderwegen.
  • Nehmen Sie einen Wanderstock mit, mit dem Sie auf den Weg klopfen oder im Gras vor sich stochern können.
  • Stampfen Sie vor Wegbiegungen ruhig etwas lauter auf.
  • Wenn Sie auf Schlangenbisse allergisch reagieren, sollten Sie ein Schlangenbiss-Set dabei haben

 

Wildschweine

Seit der Einrichtung des Nationalparks und den damit verbundenen Jagd-Einschränkungen gibt es wieder viele Wildschweine auf Elba. Auf einer Wanderung im Monte Capanne Gebiet ist die Chance auf eine Begegnung mit dem Borstenvieh daher recht groß. Wenn man die Wildschweine nicht zu Gesicht bekommt, wird man sie öfter im Macchia-Gestrüpp rascheln hören. Sollte man unvermittelt einem Wildschwein gegenüberstehen, ist es am besten, sich möglichst ruhig zu verhalten und langsam zurückzuziehen. Mit einem 200kg-Schwein sollte man sowieso besser keinen Streit anfangen. Vermeiden Sie, zufällig zwischen ein Muttertier und seine Ferkel zu geraten, das kann böse enden.
Die Schwarzkittel vermehren sich so schnell, dass sie zu einer echten Plage für die Bauern und Gartenbesitzer geworden sind. Wie man dieser Wildschweinplage Herr werden kann ist in der lokalen Presse ein Dauerthema.
Einige Restaurants der Insel bieten Wildschweinspezialitäten wie –Ragout oder –Salami oder –Schinken an. Das taucht dann auf der Speisekarte mit dem Wort „cinghiale“ auf. Erste Adresse für Wildschwein ist das Ristorante Publius in Poggio.

 

Mufflons, Hirsche, Rehe

Bei Bergwanderungen im Monte Capanne Gebiet kann man mit etwas Glück auch Rehe und Mufflons beobachten. Leider sind mir noch keine guten Fotos der scheuen Tiere gelungen, ich zeige aber dennoch ein paar Aufnahmen:

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