von Marciana über den Monte Capanne nach Pomonte

Route

Marciana – San Cerbone – Filicaie – Grottaccia – Monte Cenno – Pomonte

Stichworte
Wegstrecke16 km
Schwierigkeitsgradmittelschwer
Höhenunterschied610 m
WegbeschaffenheitPfade und Saumpfade

Marciana ist das höchstgelegene Dorf Elbas. Es erhebt sich an der nördlichen Küste des Granitgebirges des Monte Capanne. Durch enge Gässchen erreichen wir die Festung, die um 1200 erbaut wurde. Dann begibt man sich auf den leicht zu bewältigenden Wanderweg, der das grüne Tal von Pedalta „Valle di Pedalta“ bis zur Einsiedelei von San Cerbone (531 m) durchquert. Diese wurde von den Benediktinern im Jahre 1421 nahe der Grotte, in der der Einsiedler die letzten Tage seines Lebens verbrachte, erbaut.

Der Aufstieg zum Capanne, dem höchsten Gipfel Elbas, beginnt entlang eines Pfades, gesäumt von Kastanien. Hier trifft man nicht selten auf Mufflons. Der Pfad mit seinen Steineichen wird von weiteren steilen Pfaden „Macei“ durchquert (angefüllt mit abgerutschten Granitfelsplatten), hier ist es ein leichtes, den richtigen Weg zu verlieren.

Nach circa 40 Minuten Fußmarsch von der Einsiedelei entfernt trifft man auf ein kleines „Ziegenställchen“ – ein Zufluchtsort der alten Hirten – und auf einen eingefriedeten Raum für das Vieh. Danach befindet sich der Pfad auf Aussichtshöhe und beherrscht das üppige grüne Tal valle della Nivera bis man den Gipfel des Monte Capanne erreicht. An schönen Tagen mit klarer Sicht kann man von hier aus einen unbezahlbaren Ausblick auf die gesamte Insel Elba, die anderen Insel des Archipels, Korsika und einen guten Teil der Toskanischen Küste genießen. Ohne Frage wird man mit diesem Ausblick für die Mühen des Aufstiegs voll und ganz belohnt. Der Abstieg findet schnell über den Filicaie (870 m) statt, ein kleines Hochplateau zwischen dem Capanne und dem Monte Calanche. Man folgt dem Pfad in Richtung der Zufluchtsorte, die sich unter und in den Felsen befinden, um Grottaccia (647 m) zu erreichen.

Hier überquert man den kahlen Rücken des Cenno, wo sich ungestört lebend die Mufflons unter den Augen der Mäusebussards und Wanderfalken aufhalten. Der Pfad endet im antiken Dörfchen aus Stein Mure (631 m) die größte und höchstgelegene Befestigung Elbas. Das Dörfchen wurde von den Villanoviane bevölkert und im Jahre 453 v. Chr. von den Siracusani zerstört und nie wieder aufgebaut. Von der Originalstruktur sind gute Teile des Mauerrings erhalten, ebenso zahlreiche, bearbeitete Steine. Der Platz wurde in den darauf folgenden Epochen von Hirten als Zufluchtsort und Stallungen für das Vieh genutzt.

Der Abstieg verläuft über das Tal „Valle di Poio“, welches von einem reichen Wasserstrom auch während der Sommermonate durchfurcht wird. Hier sehen Sie beeindruckende kleine Wasserfälle und kleine Teiche, die sich stets wiederholen. Pomonte wird von diesem großen Tal überragt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es vom Meer terrassenförmig bis zu einer Höhe von 640 Metern gebildet und mit Weinbergen kultiviert. Heute sind die Weinberge zum größten Teil verlassen, sind aber auf jeden Fall ein Zeugnis der immensen Mühen, die die elbanischen Bauern auf sich genommen haben. Unser Ausflug endet in Pomonte, zwischen kleinen, weißen Häuschen an einem traumhaften Meer.

Texte vom Fremdenverkehrsamt Toskanisches Archipel

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