Einsiedeleien

San Cerbone
Die Einsiedelei San Cerbone ist die älteste Einsiedelei auf der Insel Elba. Sie liegt im Wald oberhalb von Poggio, unterhalb des Monte Capanne. Sowohl von Poggio (über den Forstweg, der in der Nähe der Fonte Napoleone beginnt) als auch von Marciana (über den Wanderweg Nr. 1) ist San Cerbone in einer knappen Stunde zu Fuß erreichbar.


Madonna del Monte
Madonna del Monte liegt oberhalb von Marciana am Hang des Monte Giove. Von Marciana führt ein Kreuzweg hinauf zur Kirche. Jährlich zwischen dem 1. und 3. Mai sowie an Mariä Himmelfahrt (15. August, dem italienischen Nationalfeiertag) wird die Kirche zur beliebten Wahlfahrtstätte. Tausende pilgern den Berg hinauf. Bekannt ist die Einsiedelei auch wegen des mehrtägigen Aufenthalts von Napoleon Bonaparte, der hier ausgerufen haben soll: „Schatten und Wasser, was braucht man mehr zum Glück“. So verbrachte er bei Madonna del Monte im August/September 1814 einige glückliche Tage mit seiner polnischen Geliebten Maria Walewka und dem gemeinsamen Sohn Alexander.


Santa Caterina
Das Kirchlein Santa Caterina liegt in der Nähe von Rio nell’Elba am Hang des Monte Serra. Neben der Kirche befindet sich ein Kräutergarten („Orto dei Semplici Elbano“), der allerdings meist verschlossen ist. Informationen über Öffnungszeiten und Führungen gibt es in der Gemeinde Rio nell’Elba, Tel. 0565-945070.


San Giovanni
San Giovanni liegt im Wald oberhalb von San Piero in der Nähe des Pisanischen Wachturms an der kurvenreichen Straße auf den Monte Perone. Die Ruine des Kirchleins liegt etwas versteckt im Wald. In der Nähe befindet sich eine Picknickmöglichkeit.


Madonna del Buon Consiglio
Die sehr kleine Einsiedelei Madonna del Buon Consiglio („Madonna de guten Ratschlags“) liegt oberhalb von Marciana Marina auf einem Bergrücken. Hier beginnt der Wanderweg Nr. 15 zum Monte Perone.


Madonna delle Grazie
Die Madonna delle Grazie liegt unterhalb von Capoliveri in der Nähe des nach ihr benannten Strandes. Die Kirche ist verschlossen und kann nur nach Anmeldung besichtigt werden.


Madonna di Monserrato
Die Madonna di Monserrato liegt in etwas versteckter, aber dennoch exponierte Lage auf einem Bergvorspung bei Porto Azzurro. Der spanische Gouverneur ließ das Heiligtum der Madonna von Montserrat im Jahr 1606 errichten. Der Name wurde von dem spanischen Marien-Wallfahrtsort Montserrat übernommen. Ein Altarbild aus dem 17. Jahrhundert stellt die dort verehrte Madonna dar. Man parkt unterhalb der Kirche und legt die letzen Meter bergauf zu Fuß zurück.


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